„Du bist doof.“
Und Dein Kind steht da und weiß nicht, was es sagen soll.

Kostenloses Heft für Eltern
Wie Dein Kind bei Schimpfwörtern stark bleibt — ohne mitzuschimpfen.
Keine Theorie, kein erhobener Zeigefinger. 11 Seiten, die ihr heute Abend zusammen ausprobieren könnt.
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Und Dein Kind steht da und weiß nicht, was es sagen soll.
Beim Zubettgehen, leise, nebenbei. Und Du liegst danach wach.
Hast Du gesagt. Und selbst gemerkt: Das ist zu wenig.
Es liegt nicht an Deinem Kind. Ihm hat nur noch niemand gezeigt, wie man Wörter abperlen lässt.
11 Seiten · 0 €
Warum überhaupt jemand ärgert — und warum es nie an Deinem Kind liegt. Mit dem einen Satz, der alles kleiner macht: „Dein Kackhaufen. Ich nehm den nicht.“
Piepsmaus oder mutige Maus: Zwei Haltungen, zwei völlig verschiedene Antworten — noch bevor Dein Kind den Mund aufmacht.
Ein Schimpfwort trifft nur, wo eine offene Stelle ist. Ich erzähle Dir, warum ich als Kind „Pinocchio“ nicht ertragen habe — und heute darüber lache.
Ruhig bleiben. Cool weggehen. Gute Gefühle behalten. Drei Schritte, die Dein Kind immer dabei hat — kein Kind merkt sich zwanzig Regeln.
Für Kinder, die etwas sagen wollen. Nichts sagen ist völlig okay — und „Meine Vorfahren waren Giraffen.“ macht den Kobold erst mal sprachlos.
Zum Ausschneiden und Aufhängen. Ein Satz pro Woche, morgens beim Zähneputzen — so wachsen Wurzeln.

Das Rad des Kung-Fu
Das ganze Heft ist an unseren vier Krafttieren entlang gebaut — dieselben vier Tiere, die Du weiter unten auf meinem T-Shirt wiederentdeckst.

Stark wie der Bär
Fester Stand: aufrecht, Schultern gerade, beide Füße am Boden.
Achtsam wie der Adler
Der wache Blick: hinschauen statt wegducken.
Geschmeidig wie der Tiger
Keine Bühne geben: umdrehen und souverän davonziehen.
Mutig wie der Drache
Innere Stärke: sich mögen, wie man ist — das Fundament.
„Die Kräfte der Vier sind auch in mir.“
Euer Wohnzimmer-Training
Du wirfst Deinem Kind ein erfundenes Schimpfwort an den Kopf. Je alberner, desto besser:

„Du blaukarierte Gurke!“

„Du Banane mit Bart!“

„Du Möhre mit Lockenwicklern!“

„Du schrumpelige Rosinen-Rakete!“

„Du Brokkoli in Badehose!“
Und Dein Kind übt jetzt seinen 3‑Schritte‑Plan — mit ernstem Gesicht. Wer mitten in der Runde losprustet, hat verloren. Denn genau das ist ja die Übung: gelassen bleiben, auch wenn's kitzelt.
Dann wird getauscht — und Dein Kind erfindet eins für Dich.
So übt Dein Kind das Ruhigbleiben, ohne dass es sich wie Üben anfühlt.

Wer Dir das schickt
Als Kind wurde ich „Pinocchio“ genannt. Das hat gesessen — aber nicht wegen des Wortes, sondern weil ich meine Nase selbst nicht mochte. Ich habe heimlich auf eine Nasen-OP gespart.
Heute könnte mich jemand „Pinocchio“ nennen und ich würde lachen. Meine Nase ist dieselbe. Was sich geändert hat, bin ich.
Seit 2011 unterrichte ich hauptberuflich Kinder in Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Genau das steckt in diesem Heft.
„In der 1. Klasse wurde mein Sohn oft gehänselt wegen seiner Brille. Santina hat ihm sehr dabei geholfen, selbstbewusst zu werden. Er konnte die Stinkstiefel ignorieren lernen und fand nach und nach Freunde in der Klasse. Inzwischen ist er in Klasse 4 und ist super integriert!“
„Lucas hat von Santina gelernt, wie er sich im Kindergarten gegen seinen Kobold Stinkstiefel wehren kann. Nun geht er wieder gerne in die KiTa.“
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Für jedes Alter — eine feste Grenze gibt es nicht. Das Quatsch-Spiel lieben die Kleinen, der 3-Schritte-Plan und die Spruch-Tricks wachsen mit Deinem Kind mit. Geschwister spielen einfach mit, je mehr Quatsch, desto besser.
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Im Gegenteil. Zurückschimpfen ist das Einzige, das sicher schiefgeht — „Selber doof!“ heißt übersetzt: „Du hast mich erwischt.“ Das Heft zeigt Deinem Kind, wie es Wörter abperlen lässt, statt zurückzuschießen.
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