Zum Inhalt springen
SanTiSicher & Stark

Einzel-Coaching für Familien

Dein Kind wurde festgehalten, geschubst, geschlagen.

Du kannst Dein Kind nicht jede Minute beschützen. Aber wir können ihm das Werkzeug an die Hand geben, mit dem es selbst auf sich aufpasst.

Im Coaching spielen wir die Situation Deines Kindes nach — so lange, bis es weiß, wie es sich löst, wie es sich behauptet und wie es sich Hilfe holt. Nicht mit Worten allein, sondern mit dem ganzen Körper. Weil erlebte Sicherheit bleibt.

Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen

Schwarz-Weiß-Foto: Santina tritt lachend mit gestrecktem Bein, Tibor fängt ihren Fuß mit der Hand ab und lacht ebenfalls.
Einer hält, einer macht — und gelacht wird dabei auch.
  • Seit 2011

    hauptberuflich mit Kindern

  • 1.000+

    Kinder persönlich unterrichtet

  • 2 Lehrer

    Santina und Tibor in jeder Sitzung

  • 2 Übende

    Dein Kind und Du als Partner

Reden allein schützt nicht.Haltung schon.

Du hast mit Deinem Kind gesprochen. Mit der Schule. Vielleicht mit den anderen Eltern. Und trotzdem geht Dein Kind morgens mit einem Kloß im Bauch los. Die gute Nachricht: Es gibt etwas, das Dein Kind selbst in der Hand hat. Genau das üben wir.

Das gemalte Rad des Kung‑Fu: ein rundes Holzrad mit gezackter Krone — Drache, Bär, Tiger und Adler in kraftvoller Haltung um eine goldene Sonne.

Vier Kräfte, eine Haltung.

Kinder, die andere schubsen und schlagen, wollen selbst keinen Ärger. Sie gehen den Weg des geringsten Widerstands — und kommen morgen und übermorgen genau dorthin zurück. Verändert sich die Ausstrahlung Deines Kindes, lohnt sich der Weg nicht mehr.

  • Der Griff, der nicht loslässt

    Ein größeres Kind hält Dein Kind am Arm, am Kragen, am Rucksack fest. Es weiß nicht, wie es da rauskommt — und erstarrt.

    Im Coaching lernt es, sich körperlich zu befreien und wegzukommen.

  • Der Schubser auf dem Schulhof

    Immer dasselbe Kind, immer derselbe Moment. Dein Kind fällt, die anderen lachen.

    Im Coaching übt es festen Stand, klare Stimme und den Weg zu einem Erwachsenen.

  • Die Angst vor dem Heimweg

    Der Weg zur Schule, der Bus, das Schwimmbad: Orte, an denen etwas passiert ist.

    Im Coaching wird der Ort zur Bühne — diesmal erlebt Dein Kind ihn mit Plan.

Egal, wie es bei euch war: Wir spielen genau eure Situation nach. Nicht irgendeine.

Vier Menschen, eine Sitzung: Wir sind zu zweit. Und Ihr auch.

Wir zwei

Santina und Tibor. Jede Übung hat zwei Rollen: Einer hält fest oder greift an, der andere befreit sich. Zum Vormachen brauchen wir deshalb selbst einen Partner — wir zeigen euch beide Seiten, erst langsam, dann im Tempo. Und wenn Ihr dran seid, hat einer von uns die Hände frei, um zu korrigieren.

Ihr zwei

Dein Kind und Du. Sich lösen, sich behaupten, Abstand holen — das lässt sich nicht allein üben. Es braucht einen Partner, der festhält und im Weg steht. Dieser Partner bist Du. Du bist im Raum, Du machst mit, Du siehst alles. Und Dein Kind übt mit dem Menschen, dem es am meisten vertraut.

Ohne Partner keine Sitzung — plane bitte fest ein, dass Du die vollen 60 Minuten dabei bist.

Wir spielen es nach. So oft, bis Dein Kind lacht statt erstarrt.

Kinder lernen nicht durchs Erklären, sondern durchs Erleben. Deshalb ist unser Coaching kein Gespräch, sondern ein Rollenspiel — mit Hand und Fuß, mit Stimme und Haltung. Und weil wir Kung‑Fu-Lehrer sind, wissen wir, wie man Körpertechnik so beibringt, dass ein Kind sie im Ernstfall wirklich abrufen kann.

  1. Du erzählst uns, was passiert ist.

    Nicht im Formular, sondern im Gespräch danach. Wir melden uns bei Dir, und Du erzählst uns so viel, wie Du magst. Den Rest erzählt uns Dein Kind selbst — in der Sitzung.

  2. Wir spielen die Situation nach — in Zeitlupe.

    Du übernimmst vor Ort die Rolle des anderen Kindes, deshalb kommt Ihr immer zu zweit. Wir leiten euch beide an, Santina und Tibor gemeinsam. Erst langsam, dann schneller. Dein Kind bestimmt das Tempo.

  3. Dein Kind bekommt Werkzeuge.

    Fester Stand. Laute, klare Stimme. Hände hoch als Grenze. Sich aus einem Griff befreien — und wenn es sein muss, mit Schlag- und Tritttechniken. Dann: Abstand schaffen, weglaufen, Hilfe holen. Wir üben nur, was Dein Kind wirklich braucht, und so lange, bis es sitzt.

  4. Ihr nehmt es mit nach Hause.

    Nach jeder Sitzung bekommt Ihr einen kurzen Übungsplan: zwei, drei Spiele für den Wohnzimmerteppich, fünf Minuten am Tag. So bleibt das Gelernte im Körper.

Was Dein Kind lernt — und was nicht

Was Dein Kind lernt: Sich körperlich zu wehren. Mit Stand und Stimme, mit den Händen als Grenze — und wenn es sein muss, mit Schlag- und Tritttechniken, um aus einem Griff herauszukommen. Für den Ernstfall üben wir zusätzlich die Sturm-Hagel-Technik — ununterbrochene Schläge, mit denen Dein Kind sich freischlägt, um wegrennen zu können. Und vor allem: dass es nicht hilflos ist.

Was Dein Kind nicht lernt: Anzugreifen. Zu bestrafen. Nachzusetzen, wenn der andere schon abgelassen hat. Jede Technik hat bei uns dasselbe Ziel — sich befreien, wegkommen, Hilfe holen. Nicht gewinnen.

Unsere Universalstrategie

„So haut Dich keiner mehr"Die Technik, die Dein Kind behält.

Sie heißt so, weil Kinder sie so nennen. Und wir nennen sie Universalstrategie, weil sie nicht davon abhängt, was der andere vorhat: ob er schlagen, treten, ziehen oder schubsen will, spielt keine Rolle. Sie greift, solange noch Abstand da ist — und genau dort entscheidet sich fast jede Situation auf dem Schulhof.

Alles beginnt mit zwei Dingen

Verankern. Und die Hände heben. Fester Stand, offene Hände — das ist keine Drohung, das ist eine Grenze. Und für Dein Kind der Unterschied zwischen erstarren und bereit sein.

  1. Schritt und Stimme — gleichzeitig

    Ein Fuß nach vorn, und im selben Moment: „Stopp! Keinen Schritt näher!" Körper und Stimme sagen dasselbe — erst dadurch wird es geglaubt. Die meisten Kinder trauen sich das nicht, bis sie es zwanzigmal geübt haben.

  2. Tritt

    Der Stoppkick — falls der andere trotzdem weitergeht. Er schafft Abstand, er verletzt nicht.

  3. Schlag

    Wenn der Abstand doch zusammenbricht, darf Dein Kind schlagen. Kurz, gezielt, und mit einem einzigen Ziel: loskommen. Nicht gewinnen.

  4. Schutz

    In der Haltung bleiben, den anderen im Blick behalten — und den Weg zu einem Erwachsenen gehen.

Klingt nach viel. Ist es nicht — es ist eine Bewegungsfolge, und Kinder haben sie schneller drin als Erwachsene. In den Sitzungen üben wir sie genau an Deiner Situation, bis sie sitzt. Danach ist sie kein Wissen mehr, sondern eine Gewohnheit.

Und wenn alles andere zu spät ist

Die Sturm-Hagel-Technik

Der klassische Fall: Mehrere Kinder umzingeln Deins, der Kreis wird enger, und es kommt nicht mehr raus. Dafür gibt es die Sturm-Hagel-Technik: ununterbrochene Schläge, mit denen Dein Kind sich freischlägt — um aus dem Kreis herauszukommen, wegzulaufen und Hilfe zu holen.

Wir vergleichen sie mit einem Airbag. Beide kommen nur zum Einsatz, wenn wirklich Not ist. Beide will man nie brauchen. Und beide können einen retten.

Santina hält zwei gelbe Schlagpolster, ihr gegenüber steht ein Mädchen aufrecht und hebt beide Hände. Die beiden schauen sich an.
Schlagpolster oder Sofakissen: So kann Dein Kind zuschlagen, ohne dass jemand etwas abbekommt.

Dein Kind geht anders aus der Sitzung, als es hineinkam.

  • Es weiß, was es tun kann.

    Nicht theoretisch. Es hat es gemacht — zehnmal, zwanzigmal. Der Körper erinnert sich.

  • Es traut sich wieder etwas zu.

    Wer einmal erlebt hat, dass er sich aus einem Griff lösen kann, geht anders über den Schulhof. Aufrechter. Lauter. Sichtbarer.

  • Du weißt, wie Du weiter üben kannst.

    Du bist dabei, Du siehst alles, Du bekommst den Übungsplan. Aus „Ich weiß nicht, wie ich helfen soll" wird „Wir üben das heute Abend nochmal".

Wer mit Deinem Kind übt

Zusammen 40 Jahre Kung‑Fu — und zwei eigene Kinder.

Wir sind kein Institut und keine Agentur. Wir sind zwei Kung‑Fu-Lehrer, die seit Jahren dasselbe tun: Kindern zeigen, dass sie mehr können, als sie glauben.

Santina Farago lächelt in die Kamera, sie trägt ihr rotes Shirt mit dem Rad des Kung‑Fu, im Hintergrund Wasser.

Santina

Kinder-Kung‑Fu seit über 15 Jahren

Ich unterrichte seit 2011 hauptberuflich Kinder. Über tausend sind in dieser Zeit durch meine Hände gegangen, zwei eigene Schulen habe ich aufgebaut, ein Kinderbuch geschrieben. Was ich am besten kann: einem Kind in einer Stunde das Gefühl geben, dass es nicht hilflos ist.

2. Lehrergrad WingTsun · Sport Coach (Universität Derby Buxton) · Kinderbuchautorin

Tibor Farago lächelt in die Kamera, er trägt sein rotes Shirt mit dem Rad des Kung‑Fu, im Hintergrund Wasser.

Tibor

Sifu — Meister-Lehrer

Tibor macht seit fast 30 Jahren WingTsun, viele Jahre davon hauptberuflich, und trägt den 5. Meistergrad. In den Sitzungen ist er mein Partner: Was Dein Kind lernen soll, machen wir erst zu zweit vor — einer hält, einer befreit sich, dann andersherum. So sieht Dein Kind die Übung, statt sie sich vorstellen zu müssen.

Sifu · 5. Meistergrad WingTsun

In all den Jahren haben wir eines gelernt: Kein Kind ist zu klein, zu schüchtern oder zu ängstlich, um sich zu behaupten. Es braucht nur jemanden, der es an die Hand nimmt und sagt: „Komm, wir probieren das mal."

Was wir sind — und was wir nicht sind.

Wir sind Kung‑Fu-Lehrer und Eltern. Wir bringen Deinem Kind bei, was es in einer körperlichen Situation tun kann, und geben ihm die Erfahrung, dass es das kann. Das ist unser Handwerk, und das können wir gut.

Wir sind keine Therapeuten. Wenn Dein Kind nach dem Erlebten nicht mehr schläft, sich zurückzieht oder die Schule verweigert, gehört zusätzlich eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin oder ein Kinderarzt an seine Seite. Unser Coaching ersetzt das nicht — es ergänzt es.

Ein Termin oder ein Weg — Du entscheidest.

Jede Sitzung dauert 60 Minuten, läuft online und ist ganz auf Dein Kind zugeschnitten. Du hinterlässt uns nur Deinen Namen, Deine E-Mail und das Alter Deines Kindes — wir melden uns mit Terminvorschlägen zurück.

⭐ Der Weg, den wir empfehlen

4er-Paket

700 €

175 € pro Sitzung

statt 1.000 € bei Einzelbuchung

Vier Sitzungen, damit es wirklich sitzt: lösen, behaupten, Hilfe holen — und dann alles noch einmal, bis Dein Kind es im Schlaf kann.

  • 4 × 60 Minuten online, innerhalb von 8 Wochen
  • 2 Lehrer · 2 Übende — Santina und Tibor für Dein Kind und Dich
  • Übungsplan nach jeder Sitzung
  • Kurzer Draht für Fragen zwischen den Terminen
  • 3 Monate Mutbande inklusive — damit das Üben weitergeht

Einzelsitzung

Für einen einzelnen Vorfall

250 €

Eine Situation, ein Rollenspiel, ein Werkzeug. Für Familien, die erst einmal schauen wollen.

  • 60 Minuten online
  • 2 Lehrer · 2 Übende
  • Übungsplan für zu Hause
Termin anfragen

Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen mit Terminvorschlägen

Beim nächsten Mal ist Dein Kind bereit.

Du kannst nicht jeden Schulhof-Moment verhindern. Aber Du kannst dafür sorgen, dass Dein Kind dann weiß, was es tun kann. Vier kurze Felder genügen — was passiert ist, besprechen wir persönlich. Wir melden uns mit Terminvorschlägen.

Ein lachendes Mädchen im roten Shirt mit dem Rad des Kung‑Fu spannt beide Arme an und zeigt seine Muskeln.
Darum geht es.

Lieber frei schreiben? Schreib uns einfach eine Mail — das geht genauso.

Was Du uns schreibst, bleibt bei uns. Datenschutzerklärung

Kurz gefragt

Für welches Alter ist das Coaching?

Ab 5 Jahren — nach oben gibt es keine Grenze. Bei den Kleinen üben wir spielerisch, bei Schulkindern konkret, bei Jugendlichen auf Augenhöhe. Das Rollenspiel passt sich an, das Prinzip bleibt gleich.

Wie kann das online funktionieren, wenn es um Körperliches geht?

Sehr gut — weil Du im Raum bist und als Übungspartner mitmachst. Wir sehen euch beide, leiten jede Bewegung an und korrigieren sofort. Für Dein Kind hat das einen großen Vorteil: Es übt mit dem Menschen, dem es am meisten vertraut.

Muss ich wirklich die ganze Zeit dabei sein?

Ja, und zwar als Übungspartner, nicht als Zuschauer. Dein Kind braucht jemanden, der festhält oder im Weg steht, damit es das Lösen überhaupt üben kann. Das bist Du. Wenn Du selbst nicht kannst, geht auch ein anderer Erwachsener, dem Dein Kind vertraut.

Lernt mein Kind auch zu schlagen und zu treten?

Ja. Es geht bei uns ausdrücklich auch um körperliche Gegenwehr: Dein Kind lernt Schlag- und Tritttechniken, um sich aus einem Griff zu befreien, und für den Ernstfall die Sturm-Hagel-Technik. Was es nicht lernt, ist anzugreifen. Keine Technik dient dazu, jemanden zu besiegen oder zu bestrafen, und niemand setzt nach, wenn der andere abgelassen hat. Jede Bewegung hat dasselbe Ziel: loskommen, weglaufen, Hilfe holen.

Mein Kind will nicht darüber reden. Geht das trotzdem?

Ja. Im Rollenspiel muss Dein Kind nicht erzählen — es darf machen. Viele Kinder öffnen sich erst beim Üben, weil der Körper den Anfang macht und die Worte später von allein kommen.

Was, wenn mein Kind stark belastet ist?

Dann gehört zusätzlich eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin an seine Seite. Schreib uns das in die Anfrage. Wenn wir den Eindruck haben, dass zuerst etwas anderes dran ist, sagen wir Dir das ehrlich und nehmen die Buchung nicht an. Unser Coaching ist eine Ergänzung, kein Ersatz.

Was brauchen wir für die Sitzung?

Einen Laptop oder ein Tablet mit Kamera, etwa zwei Meter freien Platz und einen Erwachsenen, der mitmacht. Zum Schlagen nehmen wir, was bei euch herumliegt — ein Sofakissen tut es genauso gut wie ein Schlagpolster. Keine Matte, keine Ausrüstung, keine Sportkleidung.

Wie schnell bekommen wir einen Termin?

Meist innerhalb einer Woche nach Deiner Anfrage. Wenn es bei euch eilig ist, schreib uns das dazu — dann schauen wir, was sich einrichten lässt.

Gibt es ein kostenloses Vorgespräch?

Nein. Alles, was Du zum Entscheiden brauchst, steht auf dieser Seite: was wir machen, wie eine Sitzung abläuft, was es kostet und wo unsere Grenze ist. Bleibt danach eine Frage offen, schreib sie uns — die beantworten wir natürlich. Unsere Zeit mit Deinem Kind beginnt in der ersten Sitzung.

Kann ich das Coaching verschenken?

Ja, zum Beispiel als Großeltern oder als Patin. Schreib uns kurz, dann schicken wir Dir einen Gutschein.

Noch nicht so weit? Hol Dir erst die Mut-Übungen (0 €) — der sanfte Einstieg fürs Wohnzimmer.

Termin anfragen